
ie Schatzkammer in den Kellergewölben des Rübenacher Haus enthält eine außergewöhnliche Kunstsammlung mit über 500 Exponaten aus dem 12. bis 19. Jahrhundert. Die Vielfalt ist überwältigend: Neben Meisterwerken der Gold- und Silberschmiedekunst wie z. B. dem Trinkspiel der Diana, der Reiterfiguren oder der Statue des Johannes von Nepomuk, befinden sich hier Kuriositäten wie der "Dukatenscheißer", die "Völlerei von der Trunksucht befördert" oder das "Ungeheuer". Weitere herausragende Stücke sind die Ringe des Kurfürsten, die Reiterstreitaxt sowie mehrere wertvolle Armbrüste. Auch die Sammlung des kostbaren Hoechster und Wiener Porzellans aus dem 18. Jahrhundert ist bemerkenswert. Sämtliche ausgestellten Gegenstände gehörten Mitgliedern des gräflichen Hauses. Sie wurden meist zum alltäglichen Gebrauch erworben.
Ebenfalls interessant ist die Architektur der Schatzkammer: Ihre Form zeigt deutlich, wie sehr die Bauweise der Burg Eltz von dem schmalen, schiffsförmigen Felsen abhängt, auf dem sie entstand.
Die Sammlung wurde nach den umfangreichen Restaurierungsarbeiten der Burg Eltz von 1975 bis 1981 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Sie stieß auf reges Interesse und bei den Kunstexperten auf internationale Anerkennung: Bis heute erfreuten sich daran mehr als eine Million Besucher.
Die hier gezeigten Objekte sind nur einige der vielen Sehenswürdigkeiten, die Sie in der Schatzkammer erwarten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!