Das Wamboltzimmer

Im sogenannten Wamboltzimmer wird der Alltag früherer Hausfrauen gegenwärtig. Diese beherrschten vor allem das textile Gestalten in großer Perfektion. Durch das schöne, teilweise mit kostbaren Intarsien verzierte Mobiliar und die vielen guterhaltenen Gerätschaften wirkt der Raum, als sei er noch bewohnt. Eine Wäschepresse aus der Zeit um 1750 veranschaulicht die damalige Praxis des "Plättens". Auch ein Spinnrad aus dem 18. Jahrhundert erinnert daran, daß die Menschen zu dieser Zeit den Garn für ihre Textilien selbst herstellten. Wamboltzimmer

Wäschepresse

Diese Wäschepresse aus der Zeit um 1750 veranschaulicht die Praxis des "Plättens". Kostbares Tuch wurde lediglich sorgfältig gefaltet und unter eine Presse gelegt, um es durch Druck zu glätten. Wäschepresse

Spinnrad

Das Spinnrad und die Haspeln aus dem 18. Jahrhundert geben Einblick in die häuslichen Tätigkeiten dieser Zeit. Selbst in vornehmsten Kreisen wurde gesponnen, schon allein weil der tägliche Bedarf an Handarbeiten sehr groß war. Auf dem Spinnrad entstand aus unbearbeiteter Wolle Garn, das mit der Haspel aufgerollt wurde. Aus dieser Zeit stammt auch der Ausdruck "verhaspeln" – nämlich dann, wenn das Rad den Faden verlor. Spinnrad

Die hier beschriebenen Objekte sind nur einige der vielen Sehenswürdigkeiten, die Sie im Wamboltzimmer erwarten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!