Die Küche

Die spätmittelalterliche Burgküche im Rodendorfer Haus vermittelt noch heute den ursprünglichen Charakter von 1540 – der Zeit ihrer Entstehung. Die sehr große Herdstelle, der guterhaltene Spülstein und die vielen Gerätschaften zeigen anschaulich, wie eine Küche – das Herz des Hauses – in früheren Zeiten aussah. Dabei erledigte man die meisten Tätigkeiten mühsam, aber einfallsreich, per Hand. Eiserne Ringe an der Küchendecke dienten zur Aufbewahrung von Lebensmitteln, die so vor Ratten und Mäusen sicher waren. Sogar eine Art Kühlschrank gab es: In einer in die dicken Wände der Küche eingelassene, verschließbare Nische konnte auch im Sommer eine Temperatur von 12 Grad Celsius gehalten werden. Image

Herdstelle

Die Herdstelle in der Rodendorfer Küche ist noch so erhalten, wie es im späten Mittelalter üblich war. Dabei konnte man sogar mit einem Kesselhaken die Hitze einstellen, indem man ihn auf unterschiedlichen Höhen einrasten ließ. Auch sonst war man erfinderisch: Um viele Gerichte gleichzeitig kochen zu können, wurden gußeiserne Töpfe mit drei Füßen direkt ans Feuer gestellt. Feuerstelle


Spülstein

Auf diesem Spülstein in der Fensternische reinigte man das Geschirr. Metallgerätschaften wurden mit feinem Quarzsand und Wasser gesäubert. Spülstein

Die hier beschriebenen Objekte sind nur einige der vielen Sehenswürdigkeiten, die Sie in der Burgküche erwarten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!