Burgführung
Burgführung

Die Führung durch die Burg erlebt man als einen Querschnitt durch acht Jahrhunderte Kulturgeschichte, die sich in der Architektur der Räume wie auch in deren Einrichtung widerspiegelt. Der Rübenacher Untersaal mit seiner eindrucksvollen Holzdecke aus dem 15. Jahrhundert, das mit gotischen Ornamenten und Figuren ausgemalte Ankleidezimmer, das Rübenacher Schlafgemach mit seinen filigranen Freskenmalereien um 1470, der festliche Rittersaal, das elegante Netzgewölbe des Fahnensaales, das Comtessenzimmer und die intakte spätmittelalterliche Rodendorfer Küche sind Beispiele für die typische Bauweise der Burg.

Beim Gang durch die einzelnen Säle und Räume begegnet man Waffen, Rüstungen, erlesenen Möbeln wie die Stühle im Kurfürstenzimmer, die Möbel aus dem Rokoko sind und anderen Kunstwerken. Die gewaltige Elchtrophäe im Jagdzimmer wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von einem Mitglied der Familie Eltz in Alaska erlegt. Die Wäschepresse im Wamboltzimmer stammt aus der Zeit um 1750. Das Gemälde "Madonna mit Kind und Traube" von Lucas Cranach d. Ä., Bilder aus der Cranach- und Kölner Schule, Wandteppiche aus den Manufakturen "van der Brüggen" und "Gobelin", gotische Glasmalereien, alte Keramik, Steingut und Zinn, aber auch stets frische Blumen zeugen von der Wohnlichkeit des Hauses und vom Stil seiner Bewohner.

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