| Dieser um 1490 entstandene Fahnensaal mit seinem prächtigen Evangelistenofen und der Glasmalerei im Erker ist der architektonisch aufwendigste Raum der Burg. Seine spätgotische Gewölbekonstruktion ist beeindruckend: Die sternförmig angeordneten Steinrippen dienen nicht nur als Träger der Decke, sondern sind gleichzeitig dekoratives Element. Vermutlich wurde dieser Raum früher als Kapelle genutzt, denn ein so aufwendiges Sternrippengewölbe fand in normalen Zimmern nur sehr selten Verwendung. Seine jetzige Bezeichnung erhielt der Fahnensaal übrigens erst im späten 19. Jahrhundert: Bis im Jahre 1918 wurden hier Beutefahnen aus dem Deutsch-Französischen Krieg aufbewahrt. | ![]() |
| Ein wahres Prunkstück: Dieser bunte Kachelofen wurde 1881 in Süddeutschland hergestellt. Er zeigt die Wappen der Familie Eltz sowie die vier Evangelisten – daher auch der Name "Evangelistenofen". Als Vorbild diente ein ähnlicher Kachelofen aus dem Jahre 1540, der heute im Germanischen Museum in Nürnberg zu sehen ist. | ![]() |
| Diese spätgotische Glasmalerei im Erker des Raumes ist von herausragender Qualität. Sie stellt den Heiligen Georg im Kampf mit dem Drachen dar. Der Heilige Georg war der Schutzpatron der christlichen Ritterschaft. | ![]() |
Die hier beschriebenen Objekte sind nur einige der vielen Sehenswürdigkeiten, die Sie im Fahnensaal erwarten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!