| Das noch originalgetreu erhaltene, bemalte Brautbett entstand um 1520 im Raum Würzburg und gilt als ältestes Renaissancebett in Deutschland. Es wurde in der sog. "Grisaille-Malerei" gestaltet – einer Technik mit unterschiedlichen Grautönen. Seine Größe von 2,05 x 1,45 Metern ist eher ungewöhnlich. Zu dieser Zeit bevorzugte man häufig noch sehr kurze Betten wie z. B. Sitzbetten. | ![]() |
| Diese umfangreiche Keramiksammlung aus dem 16. bis 19. Jahrhundert befindet sich in einer Wandnische des Comtessenzimmers. Die einzigartigen Humpen, Krüge und Schnellen stammen bereits aus dem 16. Jahrhundert. Sämtliche Exponate kamen aus bedeutenden Zentren der Gebrauchskeramik – z. B. aus dem Westerwald sowie aus Siegburg, Frechen, Raeren, Creussen und Delft. | ![]() |
Die hier beschriebenen Objekte sind nur einige der vielen Sehenswürdigkeiten, die Sie im Comtessenzimmer erwarten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!